Im Juni 2019 investierte die OeEB 20 Mio. US-Dollar in erneuerbare Energieprojekte, wobei der regionale Fokus auf Subsahara-Afrika liegt. Ziel ist es, Zugang zu nachhaltiger und sauberer Energie zu schaffen und somit zur Mitigierung des Klimawandels beizutragen.

Projektname Facility for Energy Inclusion (FEI)
Region Subsahara-Afrika
Sektor Energie / Ressourceneffizienz / Infrastruktur
Service Investitionsfinanzierung
Projektvolumen OeEB 20 Mio. US-Dollar
Gesamt-Investitionsvolumen bis zu 400 Mio. US-Dollar
Projektpartner FEI - ONGRID LP

Die Begrenzung des Klimawandels stellt weltweit eine der größten Herausforderungen dar, denn die Veränderung des weltweiten Klimas sowie das Auftreten von vermehrten Wetterextremen betreffen Millionen von Menschen. Neben der Einsparung von CO2 und fossilen Energieträgern sind aufgrund des weiterhin rasanten Bevölkerungswachstums und steigender Bedürfnisse auch massive Investitionen in den Ausbau der Stromversorgung notwendig.

Afrika ist dabei weltweit gesehen die Region mit dem größten Bedarf. Für das Jahr 2030 wird geschätzt, dass weltweit von rund 650 Mio. Menschen ohne Zugang zu Elektrizität 89 % in Subsahara Afrika leben werden. Dabei verfügt Afrika über großes Potenzial an erneuerbaren Energien, um die Elektrifizierungsrate zu steigern und den Konsum von fossilen Brennstoffen zu verringern.

Durch die Bereitstellung einer langfristigen Kreditlinie an die Facility for Energy Inclusion (FEI) trägt die OeEB zur Finanzierung erneuerbarer Energieprojekte in Afrika bei. Ziel des Investmentfonds ist die Schaffung des Zugangs zu nachhaltiger Energie, sowie die daraus resultierende Verbesserung der Umweltsituation aufgrund der Verminderung von Treibhausgasemissionen. Im Fokus stehen hierbei neben an das Stromnetz angebundenen kleinen und mittelgroßen Kraftwerken vor allem auch Off-Grid Lösungen und dezentrale Energieerzeugung wie etwa Dachsolaranlagen zur Stromerzeugung für den Eigenverbrauch von Unternehmen.