Im November 2010 vergab die OeEB in Kooperation mit weiteren Entwicklungsinstitutionen unter der Führung des IFC eine langfristige Kreditlinie in Höhe von 15,1 Mio. US-Dollar für die Co-Finanzierung der zweiten Phase (Erweiterung der Produktionskapazität um bis zu 36 Mega-Watt) eines Geothermie-Kraftwerks in San Jacinto, Nicaragua.

Projektname Geothermie-Kraftwerk San Jacinto
Region Zentralamerika und Karibik
Sektor Energie / Ressourceneffizienz / Infrastruktur
Service Investitionsfinanzierung
Projektland Nicaragua
Projektvolumen OeEB 15,1 Mio. US-Dollar
Gesamt-Investitionsvolumen 140 Mio. US-Dollar
Projektpartner IFC, BIO, DEG, Proparco, FMO, CABEI, CIFI, IDB, Opec Fund

Mit diesem Projekt unterstützen die Entwicklungsinstitutionen gemeinsam ein für das Land Nicaragua energiepolitisch wichtiges Vorhaben im erneuerbaren Energiebereich. Nicaragua ist derzeit noch das ärmste Land Zentralamerikas und von teuren Ölimporten abhängig. Für Stromerzeugung werden vor allem noch fossile Energieträger herangezogen. Das ist nicht nur sehr teuer, sondern verursacht auch schädliche CO2-Emissionen.

Das Projekt wird einen großen Vorzeigeeffekt für die gesamte Region haben, leistet einen wichtigen Beitrag zur verlässlichen Energieversorgung im Land und zum Klimaschutz. Das Kraftwerk wird einen beträchtlichen Prozentsatz des Energiebedarfs des Landes decken. Zudem wird der private Sektor etwa durch die Vergabe von Subaufträgen an die lokale Bauindustrie unterstützt.

Mehr zum Projekt:

Verbesserung der Wasserversorgung in San Jacinto