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OeEB – Geschäftsbericht 2013
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Lagebericht
Berichterstattung über wesentliche Merkmale
des Internen Kontrollsystems im Hinblick auf
den Rechnungslegungsprozess
Die OeEB hat die Agenden des Rechnungswesens zur
Gänze an ihre Muttergesellschaft, Oesterreichische
Kontrollbank Aktiengesellschaft (OeKB) ausgelagert.
Die genauen Anforderungen wurden in einem Dienst-
leistungsvertrag definiert. Somit weist das Interne
Kontrollsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungs-
prozess den Standard der OeKB auf.
Mag. Michael Wancata trägt innerhalb des Vorstandes
der OeEB die Verantwortung für den Bereich Rech-
nungswesen sowie die Einrichtung und Ausgestaltung
eines den Anforderungen des Unternehmens entspre-
chenden internen Kontroll- und Risikomanagementsys-
tems in Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess.
Die Umsetzung erfolgt gemeinsam mit der bzw. durch
die OeKB, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnis-
se der Gesellschaft.
Für die Beschreibung der wesentlichen Merkmale
wird die Struktur des Committee of Sponsoring
Organizations of the Treadway Commission (COSO)
herangezogen. Das COSO-Rahmenwerk besteht aus
fünf zusammenhängenden Komponenten: Kontrollum-
feld, Risikobeurteilung, Kontrollmaßnahmen, Informati-
on und Kommunikation sowie Überwachung.
Das Ziel des Internen Kontrollsystems ist es, das
Management so zu unterstützen, dass es in der Lage
ist, effektive und sich ständig verbessernde interne
Kontrollen in Hinsicht auf die Rechnungslegung zu
gewährleisten. Es ist einerseits auf die Einhaltung von
Richtlinien und Vorschriften und andererseits auf die
Schaffung von vorteilhaften Bedingungen für spezifi-
sche Kontrollmaßnahmen in den Schlüsselprozessen
des Rechnungswesens ausgerichtet.
Die Interne Revision (Konzernrevision) überprüft
unabhängig und regelmäßig auch im Bereich des
Rechnungswesens die Einhaltung der internen Vor-
schriften. Der Leiter der Internen Revision berichtet
direkt an den Vorstand. Die Tätigkeiten der Internen
Revision wurden mittels Dienstleistungsvertrag an
die OeKB ausgelagert.
Kontrollumfeld
Der grundlegende Aspekt des Kontrollumfelds ist die
Unternehmenskultur, in deren Rahmen das Manage-
ment und die Mitarbeiter operieren. Kontinuierlich wird
an der Verbesserung der Kommunikation und der
Vermittlung der unternehmenseigenen Grundwerte
gearbeitet.
Die Implementierung des Internen Kontrollsystems in
Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess ist in den
internen Richtlinien und Vorschriften des Rechnungs-
wesens festgesetzt. Die Verantwortlichkeiten in Bezug
auf das Interne Kontrollsystem wurden an die Unter-
nehmensorganisation angepasst, um ein den Anforde-
rungen entsprechendes und zufriedenstellendes
Kontrollumfeld zu gewährleisten.
Risikobeurteilung
Risiken in Bezug auf den Rechnungslegungsprozess
werden durch das (Konzern-)Management erhoben
und überwacht. Der Fokus wird dabei auf die wesent-
lichen Risiken gelegt.
Für die Erstellung des Abschlusses müssen regel-
mäßig Schätzungen vorgenommen werden, bei denen
das immanente Risiko besteht, dass die zukünftige
Entwicklung von diesen Schätzungen abweicht. Da
alle Kredite der OeEB durch Haftungen der Republik
Österreich besichert sind, trifft dies insbesondere auf
die Sachverhalte/Posten des Abschlusses zu, die
beispielsweise die Werthaltigkeit von Beteiligungen
betreffen.