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OeEB – Geschäftsbericht 2013
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Lagebericht
Operationelles Risiko
Operationelle Risiken sind definiert als die Gefahr von
Verlusten als Folge unzulänglicher oder fehlgeschlage-
ner interner Prozesse, Menschen und Systeme oder
von externen Ereignissen einschließlich des Rechts-
risikos.
Die zentrale Eingliederung des Operational Risk
Managements (inklusive der Information Security) in
die Gesamtrisikosteuerung des Unternehmens, die
Unternehmenskultur, Business Continuity Pläne,
Versicherungen und ähnlich zentral gestaltbare
Maßnahmen bilden nur den Rahmen für die alltägliche
Verantwortung des Einzelnen. Die OeEB arbeitet in
diesen Bereichen sehr eng mit der OeKB (in deren
Räumlichkeiten die OeEB auch eingemietet ist)
zusammen.
Für Not- und verschiedene Krisenfallszenarien sind im
Zuge des Operational Risk Managements Notfall- und
Krisenfall-Organisation definiert und ein Notfallhand-
buch wurde erstellt.
Sonstige Risiken
Sonstige Risiken umfassen:
– Strategische Risiken
Unter strategischem Risiko werden negative Aus-
wirkungen auf Kapital und Ertrag durch geschäfts-
politische Entscheidungen und/oder Veränderungen
im wirtschaftlichen Umfeld verstanden.
– Reputationsrisiken
Unter Reputationsrisiken werden negative Folgen aus
der Wahrnehmung der interessierten Öffentlichkeit
(Kapitaleigner, Mitarbeiter, Kunden, Republik … )
verstanden.
– Geschäftsrisiken
Unter Geschäftsrisiken werden Ergebnisverschlechte-
rungen verstanden, die durch unerwartete Geschäfts-
volumens- oder Margenänderungen entstehen.
Strategische Risiken und Reputationsrisiken entstehen
für die OeEB vor allem aus der besonderen Stellung.
Aufgrund des Mandates hat die OeEB die Republik
Österreich als einzigen Auftraggeber. Eine quantitative
Abschätzung dieses Risikos ist schwer möglich und
nicht geplant. Mögliche Änderungen in den Rahmen-
bedingungen, die fundamentale Bedeutung für die
Geschäftstätigkeit haben, werden laufend verfolgt und
in die Unternehmensstrategie einbezogen.