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OeEB – Geschäftsbericht 2013
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Lagebericht
Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren
Personal
Die OeEB besteht aus 29 Mitarbeitern, eine Mitar-
beiterin befindet sich in Karenz.
Der Vorstand wird über die OeKB gestellt.
Die Mitarbeiter der OeEB kümmern sich in erster
Linie um die Abwicklung der Projekte sowie um das
eigentliche Bankgeschäft. Im Wesentlichen geht es um
Projektakquisition, Strukturierung, Risikobeurteilung,
Compliance-Aufgaben, Verhandlung und Abschluss
von Verträgen, Abwicklung und Bestandsmanagement
bestehender Verträge, Beurteilung der entwicklungs-
politischen Relevanz, Ausarbeitung und Setzen von
möglichen Verbesserungsmaßnahmen in diesem
Bereich und die Bearbeitung von entwicklungspoli-
tischen Themen.
Die OeEB hat mit der OeKB einen Dienstleistungsver-
trag geschlossen, auf dessen Basis diverse Leistungen
zugekauft werden. So kann auf bewährtes Know-how
zurückgegriffen und es können weitere Synergien
erzielt werden.
Diese Dienstleistungsvereinbarung ist von der Finanz-
marktaufsicht genehmigt und umfasst Rechnungs- und
Berichtswesen, Personalverwaltung, Informatik, Interne
Revision und sonstige Dienstleistungen. Ebenso wurde
die Auslagerung der Funktion des Compliance-Verant-
wortlichen für jene Geschäftsbereiche, die vom Stan-
dard Compliance Code (SCC) und seinen Mindest-
standards erfasst sind, genehmigt (Wertpapier-Compli-
ance). Die Funktion des Beauftragten zur Bekämpfung
von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung wird in
der Abteilung Recht der OeEB wahrgenommen.
Die Mitarbeiter der OeEB sind, mit Ausnahme des
Vorstandes, der von der OeKB überlassen ist, direkt
angestellt und bringen aus ihrer früheren beruflichen
Tätigkeit vielfältige Erfahrungen mit. Da in der OeEB
persönliche und fachliche Qualifikation als ausschließ-
liches Bewertungskriterium herangezogen wird, erfolgt
auch die Bezahlung für alle Mitarbeiter unabhängig
vom Geschlecht. Alle Angestellten der OeEB unter-
liegen dem Bankenkollektivvertrag. Für Absolventen
berufsbildender und höherer Schulen gibt es ein
Einstiegsgehaltsschema, das über den kollektiv-
vertraglich vereinbarten Gehältern liegt.
Die Vergütungspolitik des Unternehmens orientiert
sich an Leistungskomponenten einerseits und
Marktbenchmarks andererseits. Dabei wird sicherge-
stellt, dass fixe und variable Bezüge in angemessenem
Verhältnis zueinander stehen. Der variable Anteil
definiert sich dabei als Ergebnis der individuellen, im
Mitarbeitergespräch besprochenen Leistung und
andererseits an diversen Unternehmenskennzahlen.
Durch entsprechende Maßnahmen ist sichergestellt,
dass nur dann eine variable Vergütung ausbezahlt wird,
wenn dies das Unternehmensergebnis zulässt. Diese
Systematik wird für alle Ebenen des Unternehmens
angewandt, inklusive Geschäftsleitung.
Die OeEB ist sich aufgrund ihrer Rolle als Entwick-
lungsbank für die Republik Österreich bewusst, dass
engagierte Mitarbeiter sowie Servicequalität und
Professionalität in Verbindung mit Kosten- und
Risikobewusstsein die entscheidenden Faktoren
für nachhaltigen Erfolg sind.
Die OeEB achtet daher auf eine praxisorientierte
Weiterbildung. So wurde neben internen Ausbildungs-
veranstaltungen, die u.a. in Zusammenarbeit mit der
OeKB angeboten werden, auch gezielt die Teilnahme
an externen Seminaren angeboten.
In der Verantwortung als Arbeitgeber sorgt die OeEB
mit geeigneten Instrumenten der Personalentwicklung
für die bestmöglichen Rahmenbedingungen. Das
Mitarbeitergespräch beinhaltet das Erreichen von
gesetzten Zielen aus der vorangehenden Arbeitsperio-
de sowie qualitative und teamorientierte Fragestellun-
gen. Neue Zielsetzungen und die dafür notwendigen
Voraussetzungen werden jährlich wieder definiert.
Ein Nachhaltigkeitsziel wird ebenfalls vereinbart.