OeEB Geschäftsbericht 2015 - page 22

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3. Anhang
3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
3.1.1 Allgemeine Grundsätze
Der Jahresabschluss wurde vom Vorstand der Gesellschaft nach den Vorschriften des österreichischen
Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichtigung der Sondervorschriften des Bankwesengesetzes
(BWG) aufgestellt.
Gemäß § 906 Abs. 28 UGB sind auf Unterlagen der Rechnungslegung für Geschäftsjahre, die vor dem
1. Jänner 2016 begonnen haben, die Bestimmungen des UGB in der Fassung vor dem Bundesgesetzes BGBl. I
Nr. 22/2015 (Rechnungslegungs-Änderungsgesetz 2014 – RÄG 2014) weiterhin anzuwenden.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie der
Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zu
vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der
Vollständigkeit
eingehalten.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden wurde der Grundsatz der
Einzel-
bewertung
beachtet und eine
Fortführung des Unternehmens
unterstellt.
Dem Vorsichtsgrundsatz wurde dadurch Rechnung getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirklichten
Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennbaren Risiken und drohende Verluste, die im Geschäftsjahr 2015
entstanden sind, wurden berücksichtigt.
Das abgeschlossene Geschäftsjahr entsprach dem Kalenderjahr.
3.1.2 Wertpapiere
Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
werden unter Beachtung des strengen
Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag bewertet
(Umlaufvermögen).
Das Institut hält keine Handelsbestände und führt daher kein Handelsbuch.
Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere
werden unter Beachtung des gemilderten Niederst-
wertprinzips zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung zum niedrigeren Börsenkurs zum
Bilanzstichtag bewertet (Anlagevermögen).
Basierend auf § 9 Ausfuhrförderungsgesetz (AusfFG) und den mit dem Bundesministerium für Finanzen
vereinbarten Geschäftsbedingungen betreffend Garantien für Rechtsgeschäfte und Rechte der OeEB liegen
für sämtliche Wertpapiere des Anlagevermögens Bundesgarantien vor. Diese Garantien decken neben dem
Zeichnungsvolumen zusätzlich die Zielrendite bis zur Höhe der nachweislich entstandenen Refinanzierungs-
kosten plus Garantieentgelt. Aufgrund der umfassenden Bundesgarantie werden die erwarteten Erträge und
Zinszahlungen des Jahres für diese Geschäfte phasengleich bis zum garantierten Maximalbetrag vereinnahmt
und sind im Bilanzposten Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ausgewiesen.
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