OeEB Geschäftsbericht 2014 - page 23

OeEB – Geschäftsbericht 2014
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Jahresabschluss 2014
3.1.4 Immaterielle Vermögensgegenstände
Immaterielle Vermögensgegenstände werden nur dann
in der Bilanz angesetzt, wenn sie entgeltlich erworben
wurden. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten
abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Ab-
schreibungen. Selbsterstellte immaterielle Vermögens-
gegenstände und geringwertige Vermögensgegenstän-
de (Einzelanschaffungswert unter je 400 Euro) werden
sofort als Aufwand erfasst.
Die Ermittlung der
planmäßigen Abschreibungen
erfolgt nach der linearen Abschreibungsmethode unter
Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren
oder 20 %.
Außerplanmäßige Abschreibungen
auf einen
zum Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert
werden vorgenommen, wenn die Wertminderungen
voraussichtlich von Dauer sind.
3.1.5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen
an Kreditinstitute,
Forderungen
an
Kunden und
sonstige Vermögensgegenstände
werden mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare
Risiken bei Kreditnehmern werden Einzelwertberich-
tigungen gebildet.
Für die in den sonstigen Forderungen an Kreditinstitute
und Forderungen an Kunden ausgewiesenen Beträge
liegt gemäß § 9 Ausfuhrförderungsgesetz (AusfFG)
eine Bundesgarantie in Höhe der Anschaffungskosten
vor. Die erwarteten Zinserträge werden aufgrund der
Garantie phasengleich vereinnahmt und sind im
jeweiligen Bilanzposten ausgewiesen.
3.1.6 Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag
angesetzt.
3.1.7 Rückstellungen
Rückstellungen für Abfertigungen
sind nach
anerkannten versicherungsmathematischen Grund-
sätzen nach der Anwartschaftsbarwertmethode
(„projected unit credit method”) nach IAS 19 unter
Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,40 %
(2013: 3,25 %), einer erwarteten Gehaltssteigerung von
3 % (2013: 3 %), eines erwarteten Pensionsantrittsal-
ters von 64 Jahren und 3 Monaten für Männer und
59 Jahren und 3 Monaten für Frauen und auf Basis der
Berechnungstafeln AVÖ 2008 P – von Pagler & Pagler
ermittelt. Der Zinsaufwand wird im Posten Personal-
aufwand ausgewiesen.
In den
sonstigen Rückstellungen
werden unter
Beachtung des Vorsichtsprinzips alle zum Zeitpunkt
der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und der Höhe
sowie dem Grunde nach ungewissene Verbindlich-
keiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforder-
lich sind.
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