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OeEB – Geschäftsbericht 2012
Jahresabschluss 2012
Der Jahresabschluss wurde vom Vorstand der Gesell-
schaft nach den Vorschriften des österreichischen
Unternehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichti-
gung der Sondervorschriften des Bankwesengesetzes
(BWG) aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung sowie
der Generalnorm, ein möglichst getreues Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unterneh-
mens zu vermitteln, aufgestellt. Bei der Erstellung
des Jahresabschlusses wurde der Grundsatz der
Vollständigkeit
eingehalten.
Bei der Bewertung der einzelnen Vermögensgegen-
stände und Schulden wurde der Grundsatz der
Einzelbewertung
beachtet und eine
Fortführung
des Unternehmens
unterstellt.
Dem Vorsichtsgrundsatz wurde dadurch Rechnung
getragen, dass nur die am Abschlussstichtag verwirk-
lichten Gewinne ausgewiesen werden. Alle erkennba-
ren Risiken und drohende Verluste, die im Geschäfts-
jahr 2012 entstanden sind, wurden berücksichtigt.
Das abgeschlossene Geschäftsjahr entsprach dem
Kalenderjahr.
3. Anhang
3.1.1 Allgemeine Grundsätze
3.1 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Wertpapiere des Umlaufvermögens werden unter
Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu
Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Börsen-
kurs zum Bilanzstichtag bewertet.
Das Institut hält keine Handelsbestände und führt
daher kein Handelsbuch.
Wertpapiere des Anlagevermögens
werden unter
Beachtung des gemilderten Niederstwertprinzips zu
Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminde-
rung zum niedrigeren Börsenkurs zum Bilanzstichtag
bewertet.
Gemäß § 9 Ausfuhrförderungsgesetz (AusfFG) liegt
eine Bundesgarantie vom Bundesministerium für
Finanzen für Rechtsgeschäfte im Rahmen der Investi-
tionsfinanzierung in Höhe der Anschaffungskosten vor.
Aufgrund der umfassenden Bundesgarantie werden
die erwarteten Erträge und Zinszahlungen des Jahres
für diese Geschäfte phasengleich bis zum garantierten
Maximalbetrag in Höhe der Refinanzierungskosten
vereinnahmt und sind im Bilanzposten Aktien und
andere nicht festverzinsliche Wertpapiere ausge-
wiesen.
3.1.2 Wertpapiere
Die
Beteiligungen
werden grundsätzlich zu
Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert
um Abschreibungen zur Berücksichtigung von
nachhaltigen und wesentlichen Wertminderungen
bewertet.
3.1.3 Beteiligungen