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13.03.2008

  Presseinformation: Oesterreichische Entwicklungsbank startet operative Tätigkeit 

Kontrollbank-Tochter OeEB schließt Lücke zwischen traditioneller Entwicklungszusammenarbeit und kommerziellen Geschäften
Die neu gegründete Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) nimmt ab sofort ihre Tätigkeit auf. „Wir freuen uns, dass nun alle Voraussetzungen für einen erfolgreichen Start der neuen Bank erfüllt sind. Künftig wird die OeEB die Lücke zwischen der traditionellen Entwicklungshilfe und dem rein kommerziellen Geschäft schließen“, berichten die Vorstände Andrea Hagmann und Michael Wancata. Das Projekt einer österreichischen Entwicklungsbank geht auf eine politische Initiative des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) und des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten (BMeiA) zurück.

 

Aufgabe der neuen Bank wird es sein, privatwirtschaftliche Projekte in Entwicklungsländern zu unterstützen, die den Zielen der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit entsprechen. „An diesem Anspruch müssen sich alle Ideen und Projekte, die nun an die OeEB herangetragen werden, messen“, erklären Hagmann und Wancata.

 

Konkret sollen die mit Hilfe der OeEB finanzierten Geschäfte beispielsweise zur Armutsreduktion, Erhöhung der Beschäftigungsrate, Aus- und Fortbildung, Know-how-Transfer, Verbesserung der Infrastruktur und ähnlichen positiven Entwicklungsschritten in den Zielländern führen.

 

Das Portfolio der OeEB besteht aus dem klassischen Bankgeschäft und den so genannten Assistant Services. Bei den Bankprodukten setzen Hagmann und Wancata vor allem auf langfristige Investitionsfinanzierungen etwa durch eigenkapitalähnliche Darlehen. Die „Assistant Services“ sollen verwendet werden, um konkrete Projekte vorzubereiten, zu entwickeln und die entwicklungpolitische Wirkung zu schärfen. Dafür kommen vom Finanzministerium jährlich 16 Millionen Euro. Für Investitionsfinanzierungen kann ein Portfolio von maximal 900 Millionen Euro entwickelt werden; refinanziert durch den Kapitalmarkt oder Banken.

 

Als hundertprozentige Tochter der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB) kann die neue Entwicklungsbank mit sehr schlanken Strukturen starten und arbeiten. Bereits seit einigen Wochen arbeiten die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an der Sondierung von Projektmöglichkeiten. Konkrete Projekte erwarten Hagmann und Wancata für Ende 2008. Generell gilt jedoch: „Das Geschäft von Entwicklungsbanken ist ein langfristiges.“ Ein wesentlicher Faktor im Projektgeschäft der OeEB wird laut Hagmann und Wancata die Kooperation mit anderen europäischen und internationalen Entwicklungsbanken, mit der Austrian Development Agency (ADA), den Außenwirtschaftsorganisationen der Wirtschaftskammer und den österreichischen Botschaften sein.

Rückfragehinweis:

Oesterreichische Kontrollbank Gruppe

Peter Gumpinger

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