Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG unterstützt wirtschaftlich tragfähige Projekte in Entwicklungsländern (vorwiegend des Privatsektors, inkl. Finanzsektor). In Einzelfällen kann sie auch Finanzierungen für Infrastrukturprojekte im öffentlichen Sektor anbieten.
Wie bisher werden in Österreich Soft Loans auch weiterhin ausschließlich von der Oesterreichischen Kontrollbank AG (OeKB) angeboten und abgewickelt.
Die Instrumente der Oesterreichischen Entwicklungsbank sind nicht an österreichische Lieferungen und Leistungen gebunden. Kunde der OeEB kann prinzipiell jedes Unternehmen (Lieferant oder Investor) aus einem Industrie- oder Entwicklungsland sein.
Entscheidend ist, dass ein Projekt nachweisbar positive Auswirkungen auf die Entwicklung im Gastland hat (development impact). Konkret, ob es etwa zur Armutsreduktion, zur Beschäftigung, zum Know–how-Transfer oder zur nachhaltigen Entwicklung beiträgt.
Mit zwei Instrumenten realisiert die OeEB ihre Projekte:
- Finanzprodukte/Finanzierungen von Investitionen
- Projektunterstützende Maßnahmen, sogenannte Advisory Programmes
Zur Unterstützung der Projekte setzt die OeEB verschiedene Finanzierungsinstrumente ein. Dabei können sowohl Neugründungen als auch Modernisierungs- bzw. Erweiterungsinvestitionen unterstützt werden. Ausgeschlossen sind Prototypen oder nicht erprobte Technologien. Voraussetzung für ein Engagement der Oesterreichischen Entwicklungsbank ist, dass der Projektpromotor selbst nachweisbar Erfahrung in dem Sektor oder einen international erfahrenen und anerkannten Projektpartner hat, der ein Experte in der betreffenden Branche ist. Die Ausgestaltung der einzelnen Instrumente richtet sich nach dem konkreten Bedarf des Projekts.
Außenwirtschaftsprogramm des BMF
Die OeEB unterstützt das BMF bei Projektentwicklung zur Optimierung der Anknüpfungschancen für die österreichische Wirtschaft. Ziel ist es, den Einsatz der Services Multilateraler Entwicklungsbanken (MDB) für österreichische Unternehmen zu verbessern.
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