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  11.06.2014 - Klimaschutzfinanzierung in Südosteuropa: OeEB stellt GGF 20 Mio. bereit 

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) engagiert sich mit 20 Mio. Euro im Green for Growth Fund, Southeast Europe (GGF). Damit sollen Erneuerbare Energien ausgebaut und die Energieeffizienz in Südosteuropa verbessert werden, um den Klimaschutz in der Region zu stärken.

In den Zielländern des GGF steigt einerseits der Energiebedarf, andererseits ist die bestehende Energie-Infrastruktur veraltet. In den meisten Ländern wird Energie in erster Linie aus Kohle und Gas gewonnen. Diese fossilen Brennstoffe sind nicht nur umweltschädlich, sie müssen in der Regel teuer importiert werden. „In Südosteuropa auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu setzen, verknüpft aktiven Klimaschutz mit wirtschaftlicher Entwicklung“, betonen die OeEB-Vorstände Andrea Hagmann und Michael Wancata.

Großes Einsparpotenzial

Auch in puncto Energieeffizienz haben die südosteuropäischen Länder großen Aufholbedarf. Finanzierungen für die dazu nötigen Investitionen sind daher ein wesentliches Ziel des GGF.


„Die Verknüpfung des Ausbaus der Erneuerbaren Energien mit Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz ist ein Wesensmerkmal des GGF. Die zusätzliche Investition der OeEB trägt zur Verbreitung dieses Ansatzes bei und ermöglicht uns, zusätzliche Kunden in unserer Zielregion zu erreichen“, erläutert Chris Knowles, Chairman of the Board of Directors des Green for Growth Fund, Southeast Europe.

Kleinwasserkraftwerk in Albanien

Die OeEB und der GGF finanzieren bereits gemeinsam ein Kleinwasserkraftwerk der steirischen enso hydro GmbH in Albanien. Mit dem 9-Megawatt-Projekt an der Lengarica können bis zu 10.000 Haushalte mit Strom versorgt werden.

 

Die OeEB stellt darüber hinaus Mittel für die Technical Assistance Facility des GGF zur Verfügung, welche die entwicklungspolitische Wirkung verstärken. Damit werden etwa Schulungen zum Thema Energieeffizienz bei lokalen Bankpartnern oder Maßnahmen zur Einhaltung internationaler Umwelt- und Sozialstandards finanziert.

 

Rückfragehinweis:

Mag. Angelika Rädler
Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB)
Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel. +43 1 533 12 00-2979
angelika.raedler@oe-eb.at


Xenia Tendyck

Green for Growth Fund, Southeast Europe (GGF)
Communications
Tel. +49 (0)69/977 876 50-320
press@ggf.lu

Über die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB)

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) ist seit 2008 die Entwicklungsbank der Republik Österreich und zu 100 Prozent im Besitz der Oesterreichischen Kontrollbank AG. Als Spezialinstitut finanziert sie private Investitionsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern, die sowohl wirtschaftlich als auch entwicklungspolitisch sinnvoll sein müssen. Projektbegleitend werden Programme unterstützt, mit denen zusätzliche Entwicklungseffekte erzielt werden.

Über den Green for Growth Fund, Southeast Europe (GGF)

Der Green for Growth Fund, Southeast Europe (GGF) zielt auf eine Förderung der Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energiequellen in Südosteuropa - dies umfasst Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo*, Kroatien, Montenegro, der Republik Mazedonien, Serbien und die Türkei - sowie die angrenzende osteuropäische Nachbarschaftsregion - bestehend aus Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Moldawien und der Ukraine - ab. Der GGF stellt Refinanzierungen für Finanzinstitute bereit, damit diese Kreditmittel an Unternehmen und Privathaushalte zur Finanzierung von Energie-Effizienz-Projekten ausreichen können. Darüber hinaus legt der GGF direkt in kleine bis mittlere Erneuerbare Energien-Projekte an. Um mit den Investitionen des Fonds die größtmögliche Wirkung zu erzielen, unterstützt die Fazilität für Technische Hilfe des GGF die Finanzinstitute und Partner vor Ort beim Aufbau der entsprechenden Kapazitäten. Der GGF wurde im Dezember 2009 als öffentlich-private Partnerschaft durch die KfW Entwicklungsbank (KfW) und die Europäische Investitionsbank (EIB) auf den Weg gebracht mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission, des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD). Zum wachsenden Investorenkreis gehören Gebereinrichtungen, internationale Finanzinstitute und institutionelle Privatanleger sowie seit Kurzem die International Finance Corporation (IFC) und die niederländische Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft (FMO). Der GGF, eingetragen als SICAV nach Luxemburger Recht (Investmentgesellschaft mit variablem Kapital), wird von der Oppenheim Asset Management Services S.à r.l., Luxemburg, zusammen mit dem Fondsberater Finance in Motion GmbH, Frankfurt/Main, Deutschland, und dem technischen Berater MACS Management & Consulting Services GmbH, Frankfurt/Main, Deutschland, verwaltet. Weitere Informationen unter: www.ggf.lu


* Diese Bezeichnung wird unbeschadet der unterschiedlichen Positionen zum Status des Landes verwendet und entspricht der Resolution 1244 des UN-Sicherheitsrats und dem Gutachten des Internationalen Gerichtshofs zur Unabhängigkeitserklärung des Kosovo.



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