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  19.03.2013 - Oesterreichische Entwicklungsbank: Neue Perspektiven durch Direktbeteiligungen  

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) hat in ihrem fünften Geschäftsjahr Finanzierungen mit einem Volumen von über 226 Mio. Euro abgeschlossen und damit Investitionen in Entwicklungs- und Schwellenländern in Höhe von 1.377 Mio. Euro mobilisiert. Neben diesen Krediten, die einen entwicklungspolitischen Nutzen haben müssen, war 2012 auch das neue Instrument der Direktbeteiligungen gefragt.

2012 realisierte die OeEB Finanzierungen in der Höhe von insgesamt 226,45 Mio. Euro. Beteiligungen, die treuhändisch für die Republik Österreich abgeschlossen werden, beliefen sich auf 3,0 Mio. Euro. Für projektunterstützende Maßnahmen, welche die entwicklungspolitische Wirkung von Projekten verstärken, wurden aus Mitteln der dafür vorgesehenen "Advisory Programmes" 5,91 Mio. Euro bereitgestellt. Im Rahmen des Außenwirtschaftsprogramms des Bundesministeriums für Finanzen hat die OeEB zwei Projekte mit einem Volumen von 4,51 Mio. Euro begleitet.


"Die Nachfrage nach Private Equity ist in unseren Zielländern sehr groß. Durch die Beteiligungen können wir helfen, gerade in ärmeren Regionen Unternehmen aufzubauen", betonen die Vorstände der OeEB, Andrea Hagmann und Michael Wancata. Auch wirtschaftlich war das Unternehmen 2012 erfolgreich: Die OeEB erwirtschaftete einen Jahresüberschuss von knapp 902.000 Euro (2011: 849.000 Euro), das Betriebsergebnis lag bei 2,1 Mio. Euro (2011: 1,99 Mio. Euro). Die Bilanzsumme der OeEB hat sich auf 347,2 Mio. Euro (2011: 226,2 Mio. Euro) erhöht.

Infrastruktur und Aufbau von Klein- und Mittelbetrieben

"Der Ausbau der Infrastruktur ist in vielen Entwicklungsländern ein Knackpunkt für die weitere wirtschaftliche Entwicklung", erklären Hagmann und Wancata. Der Mangel an Energie oder schlechte Verkehrswege bremsen beispielsweise die Entwicklung in Indien. Die OeEB setzt mit Kreditlinien an lokale Banken dagegen, denn damit können Infrastruktur-Projekte in diesen Ländern finanziert werden - in Indien genauso wie in Süd- und Westafrika.


Ein weiterer Schwerpunkt der OeEB-Aktivitäten ist der Aufbau von Klein- und Mittelbetrieben. "Gerade mit unseren Beteiligungen stellen wir Kapital bereit, das zielgerichtet für die Finanzierung und Unterstützung von kleinen Unternehmen eingesetzt wird. Das schafft und sichert Arbeitsplätze", erläutern Hagmann und Wancata. "Jobs und damit ein gesichertes Einkommen sind schließlich das, wonach Menschen in ärmeren Ländern verlangen, um ihre Lebenssituation aus eigener Kraft verbessern zu können."


Aktuelle Projektinformationen und den Geschäftsbericht 2012 finden Sie auf: www.oe-eb.at

Rückfragehinweis:

Mag. Angelika Rädler
Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB)
Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel. +43 1 533 12 00-2979
angelika.raedler@oe-eb.at

 

Über die OeEB

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) ist seit 2008 die offizielle Entwicklungsbank der Republik Österreich und zu 100 Prozent im Besitz der Oesterreichischen Kontrollbank AG. Als Spezialinstitut finanziert sie private Investitionsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern, die sowohl wirtschaftlich als auch entwicklungspolitisch sinnvoll sein müssen. Projektbegleitend werden Programme unterstützt, mit denen zusätzliche Entwicklungseffekte erzielt werden.



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