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  27.03.2012 - Oesterreichische Entwicklungsbank ist stabile Brücke in Wachstumsmärkte  

Finanzierungen für Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern als Motor für heimische Unternehmen

Während die Wirtschaft in Europa ins Stocken geraten ist, hat sich die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) als stabile Brücke in die Wachstumsmärkte im Süden und Osten etabliert. "Das weltweite Wirtschaftswachstum wird mittlerweile von den aufstrebenden Märkten in den Entwicklungs- und Schwellenländer getragen", betonen die Vorstände der OeEB, Andrea Hagmann und Michael Wancata. "Wenn wir Investitionsprojekte in diesen Ländern finanzieren, profitiert auch die österreichische Wirtschaft davon. Schließlich kommen wesentliche Impulse auch für heimische Unternehmen aus den Emerging Markets." 2011 realisierte die OeEB Investitionsfinanzierungen in der Höhe von insgesamt 78,8 Mio. Euro. Für projektunterstützende Maßnahmen, welche die entwicklungspolitischen Effekte der Projekte verstärken, wurden aus Mitteln der "Advisory Programmes" 4,2 Mio. Euro bereitgestellt. Im Rahmen des Außenwirtschaftsprogramms des Bundesministeriums für Finanzen hat die OeEB zwei Projekte mit einem Volumen von 3,4 Mio. Euro begleitet.


Die Bilanzsumme der OeEB hat sich 2011 auf 226,2 Mio. Euro erhöht (2010: 147,4 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss lag bei knapp 849.000 Euro (2010: 782.000 Euro), das Betriebsergebnis bei 1,99 Mio. Euro (2010: 1,58 Mio. Euro).


Für 2012 sieht das Management der offiziellen österreichischen Entwicklungsbank die Rolle des Institutes durch den Einsatz eines weiteren Instrumentes gestärkt: Über langfristige Finanzierungen hinaus kann sich die OeEB nun auch mit Kapital an Unternehmen und an Fonds beteiligen. "Das Aufbringen von Eigenkapital stellt für viele Projekte in Entwicklungsländern den Knackpunkt dar. Als Entwicklungsbank können unsere Beteiligungen dazu beitragen, diese Lücke zu schließen", ergänzt Wancata.

Infrastruktur als Basis der wirtschaftlichen Entwicklung

Im vergangenen Jahr konnte die OeEB wieder mit Infrastruktur-Projekten punkten: Mit einer Kreditlinie von 10 Mio. Euro unterstützt die OeEB den Bau eines neuen Hafenterminals an der Pazifikküste Mexikos. "Der Ausbau des Hafens macht weitere Exporte in Richtung Asien möglich. Neue Arbeitsplätze entstehen und verbessern die Lebenssituation in der Region deutlich", erklärt Hagmann. Erfreulich für Österreich: Durch die Finanzierung wurde die Lieferung eines Hafenmobilkrans der Vorarlberger Firma Liebherr-Werk Nenzing GmbH möglich.


Der Ausbau der Energieversorgung war innerhalb des Infrastruktur-Sektors für die OeEB 2011 von zentraler Bedeutung. Für die Finanzierung von Klimaschutzprojekten stellte die Entwicklungsbank 53,6 Mio. Euro bereit. Damit wurde beispielsweise ein Wasserkraftwerk in Honduras mitfinanziert. Eine Kreditlinie an die türkische Şekerbank zielte darauf ab, die Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen zu verbessern.

Kreditlinien, die vor allem den Aufbau von Klein- und Mittelbetrieben in Schwellen- und Entwicklungsländern ermöglichen, spielten darüber hinaus eine wesentliche Rolle im Rahmen der Geschäftstätigkeit der OeEB. "Ein gestärkter Privatsektor ist die Basis für wirtschaftliche Entwicklung. Dafür braucht es große Infrastrukturprojekte genauso wie Finanzierungen für kleine Unternehmen. Neue Betriebe in den Schwellen- und Entwicklungsländern eröffnen darüber hinaus auch weitere Möglichkeiten der wirtschaftlichen Zusammenarbeit für österreichische Firmen", betont Hagmann. "Die OeEB hat inzwischen eine wichtige Brückenfunktion zwischen Österreich und den Emerging Markets. Gerade aus diesen Ländern kommen ja derzeit positive Impulse für die Wirtschaft in der industrialisierten Welt."

Rückfragehinweis:

Mag. Angelika Rädler
Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB)
Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel. +43 1 533 12 00-2979
angelika.raedler@oe-eb.at



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