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  29.02.2012 - Oesterreichische Entwicklungsbank finanziert Hafenterminal in Mexiko und ermöglicht österreichische Lieferung 

Liebherr-Hafenmobilkran für Schüttgut-Terminal am Pazifik

Wien, 29.2.2012 – Die Finanzierung eines neuen Schüttgut-Terminals an der mexikanischen Pazifikküste über die Oesterreichische Entwicklungsbank (OeEB) hat sich auch für die Liebherr-Werk Nenzing GmbH ausgezahlt: Die Vorarlberger Firma wird einen Hafenmobilkran liefern. Konkret unterstützt die OeEB den Bau und Betrieb des Terminals im Hafen Lázaro Cárdenas mit einer langfristigen Kreditlinie von 10 Mio. US-Dollar. Der neue Terminal wird noch dieses Frühjahr in Betrieb gehen.

 

Die Häfen an der Westküste Mexikos werden mit dem Aufschwung in Asien immer bedeutsamer. Bisher existierte hier noch kein öffentlicher Terminal, der auf die Abfertigung von mineralischem Schüttgut wie Kohle, Eisenerz und Stahl spezialisiert ist. Der von der OeEB gemeinsam mit der deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) finanzierte Terminal verfügt über die Vorteile eines Tiefseehafens und erhöht die Umschlagkapazität auf 2 Millionen Tonnen pro Jahr.

 

"Mexiko kann so den Export und Import von Rohstoffen weiter entwickeln", erklärt OeEB-Vorstandsmitglied Andrea Hagmann. Außerdem begünstige der neue Terminal den Abbau bisher ungenützter Eisenerzvorkommen in der Region. "Die Exporte sind für die mexikanische Handelsbilanz enorm wichtig und die zusätzlichen Arbeitsplätze verbessern die Lebenssituation für die Menschen in dieser Region", so Hagmann.

 

Gleichzeitig nützt das Projekt auch der österreichischen Wirtschaft: Liebherr lieferte einen leistungsstarken und universell einsetzbaren Hafenmobilkran vom Typ LHM 550 nach Mexiko. Das Gerät ist ein Vertreter von Hafenmobilkranen der neuesten Generation. Der Lieferumfang des Geräts wurde speziell auf den Kohleumschlag sowie das Handling von schweren Lasten angepasst. Der jüngste Auftrag ist bereits der vierte Liebherr Hafenmobilkran, der nach Mexiko ausgeliefert worden ist. Gleichzeitig ist das Gerät einer von insgesamt 16 Liebherr-Hafenmobilkranen, die im Jahre 2011 nach Lateinamerika verschifft worden sind. Diese Lieferungen unterstreichen die Stellung von Liebherr als Weltmarkt- und Technologieführer im Hafenmobilkranmarkt.

Rückfragehinweis:

Mag. Angelika Rädler
Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB)
Marketing und Unternehmenskommunikation
Tel. +43 1 533 12 00-2979
angelika.raedler@oe-eb.at

 

Mag. Wolfgang Pfister
Liebherr-Werk Nenzing GmbH
Leiter Marketing
Tel. 050809 41-444
wolfgang.pfister@liebherr.com

Über die OeEB

Die Oesterreichische Entwicklungsbank AG (OeEB) ist seit 2008 die offizielle Entwicklungsbank der Republik Österreich und zu 100 Prozent im Besitz der Oesterreichischen Kontrollbank AG. Als Spezialinstitut finanziert sie private Investitionsvorhaben in Entwicklungs- und Schwellenländern, die sowohl wirtschaftlich als auch entwicklungspolitisch sinnvoll sein müssen. Projektbegleitend werden Programme unterstützt, mit denen zusätzliche Entwicklungseffekte erzielt werden.

Über Liebherr

Als Qualitäts- und Technologieführerin in ihrer Branche entwickelt und fertigt die Liebherr-Werk Nenzing GmbH (Österreich) ein breites Programm von Kranen, maritimen Umschlaggeräten sowie Tiefbau- und Spezialtiefbaumaschinen. Im Einzelnen umfasst das Fertigungsprogramm Schiffskrane, Offshorekrane, Hafenmobilkrane, Reachstacker, Hydroseilbagger, Raupenkrane sowie Ramm- und Bohrgeräte. Zur Anwendung kommen diese Geräte bei Hebe- und Umschlagtätigkeiten wie auch in der Gewinnungsindustrie, im Tiefbau oder im Spezialtiefbau. Im vergangenen Jahr 2011 erzielte die Liebherr-Werk Nenzing GmbH einen Umsatz von 875,9 Mio. Euro.



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